So beschleunigen Webhoster die digitale Reise des Handwerks

So beschleunigen Webhoster die digitale Reise des Handwerks

Es gibt heute kaum mehr einen Handwerksbetrieb, der keine virtuelle „Niederlassung“ im Internet unterhält. Im einfachsten Fall gehören dazu der firmeneigene, Smartphone-taugliche Internetauftritt als Kunden-Touchpoint und eine webbasierte professionelle E-Mail-Lösung, in der die unterschiedlichen Mitarbeiteradressen hinter dem @-Zeichen auf den Domänennamen der Website enden.

Den nötigen Speicherplatz (Webspace) und die Computer-Ressourcen stellen Webhoster – im weiteren Sinn auch als Internet Service Provider bezeichnet – über ihre Rechenzentren gegen eine monatliche Mietgebühr bereit. Gerade mit Blick auf die Leistungsfähigkeit und in Bezug auf den Datenschutz und die Sicherheit unterscheiden sich die Mietpakete der zahlreichen am Markt aktiven Anbieter beträchtlich. Allein deshalb lohnt es sich, bei der Auswahl des Webhosting-Partners genauer hinzuschauen. Das gilt umso mehr, wenn der Provider im Rahmen der Digitalisierung beispielsweise auch als vertrauenswürdiger Cloud-Dienstleister gefragt ist und Handwerksbetriebe firmenspezifische Daten und Anwendungen fit für den mobilen Zugriff machen und so die Arbeitsabläufe zwischen Baustelle und Zentrale effizienter gestalten möchten – ohne dabei auf Google und Co. zurückzugreifen.

Orientierungshilfe im Webhosting-Dschungel

Laden Ihre Webseiten und arbeiten die angebotenen Online-Services auch dann noch zügig, wenn das Besucheraufkommen (Traffic) ansteigt? Stehen die Inhalte und Webanwendungen zuverlässig bereit? Die Performance eines Internetauftritts hängt von verschiedenen Faktoren wie der Programmierung, der Internetverbindung auf Seiten der Besucher und eben auch von der Qualität des Webhosters und dem Leistungsumfang des gebuchten Tarifpakets ab. Das Spektrum reicht hier vom firmenexklusiven Miet-Server, den Ihr Administrator – mit entsprechendem Linux-Know-How – selbst frei nach Ihren individuellen Anforderungen maßgeschneidert einrichten kann (Root-Server) über vom Webhoster konfigurierte und gewartete Varianten (Managed Server), die sich beispielsweise ebenfalls für das Hosting anspruchsvoller, firmenspezifischer Websites und Webanwendungen eignen, bis hin zu den gängigen Webhosting-Tarifen, die bereits für 10 bis 20 Euro mit einem beachtlichen Leistungsumfang ausgestattet sind und zumindest für Kernaufgaben wie einen Internetauftritt mit überschaubarem Besucheraufkommen und E-Mail für viele kleinere Handwerksbetriebe in der Regel locker ausreichen. Deren großer Vorteil: Im Preis ist als Service die Einrichtung und Verwaltung des gemieteten Webspaces zu einem größtmöglichen Teil bereits enthalten. Die wenigen, verbleibenden individuellen Anpassungen wie die Zuweisung und Vergabe der E-Mail-Adressen Ihrer Mitarbeiter lassen sich mit grundlegenden IT- und Computerkenntnissen auch in Eigenregie problemlos erledigen.

Auswahlkriterium: Rechenleistung und Speicher 

Da bei gängigen Webhosting-Paketen Prozessorleistung (CPU) und Arbeitsspeicher (RAM) der Webserver mit mehr oder weniger anderen Websites geteilt werden (Shared-Hosting), kommt es hier darauf an, dass Ihr Provider die gebuchten Ressourcen über eigenständige Prozesse auch in „Internet-Stoßzeiten“  uneingeschränkt zur Verfügung stellt. Die in den Profi- oder Business-Paketen enthaltene Speicherkapazität mit typischen Größen zwischen 100 und 250 GB reicht für den Internetauftritt samt weiterer Funktionalitäten wie Blog, Wiki oder einen kleinen Webshop in den meisten Fällen aus – auch wenn bei vielen Angeboten die idealerweise frei wählbare Größe der benötigten E-Mail-Postfächer ebenfalls von dem gebuchten Speicherkontingent abgeht. Anbieter wie beispielsweise webgo aus Hamburg ersetzen die Magnetfestplatten mit ihren vergleichsweise trägen mechanisch bewegten Schreib-/Leseköpfen schon heute im großen Stil durch Flash-Speicher, die beispielsweise auch in USB-Sticks stecken. Diese SSDs (Solid State Drive) beschleunigen die Lesezugriffe und verkürzen die Ladezeiten der Webseiten.

Vom Webhoster zum Digitalisierungspartner

Für Handwerksbetriebe gilt: Keine Digitalisierung ohne Cloud. Und: Der schnellste und einfachste Weg in eine firmenspezifische Datenwolke und damit in die Zukunft führt über einen starken Webhosting-Partner, der neben Speicher, Rechenkapazität auch intern benötigte Anwendungen ins Internet auslagern und damit auch unterwegs und auf der Baustelle leicht verfügbar machen kann. Sie benötigen weitere Informationen zum Webhosting? Dann lassen Sie uns das gerne wissen.

Im Kontext der Digitalisierung rücken Internet-Provider immer mehr in den Fokus des Handwerks. Denn was fürs Handwerk zählt, sind hohe Datengeschwindigkeit, Top-Service und professionelle Zusatzangebote aus einer Hand. Deshalb widmet das DIGITALZENTRUM HANDWERK auch diesem Thema entsprechende Aufmerksamkeit.

Netzwerk Handwerk.DIGITAL

Gemeinsam mit Experten und anhand erfolgreicher Beispiele aus der Praxis beleuchten Netzwerk Handwerk und Netzwerk Handwerk.DIGITAL richtungsweisende Themen beleuchtet. 

Inspiriert sind die Schwerpunkte von der Trendmap Handwerk, die 25+8 zentrale Trends im Handwerk bis ins Jahr 2025 aufzeigt.

Zielgruppe der analogen und digitalen Veranstaltungen sind:

  • Handwerksunternehmer
  • Start-ups
  • Architekten und
  • Planungsbüros

DIE TRENDMAP HANDWERK

Die Trendmap Handwerk wirft einen Blick in die Zukunft und beleuchtet die Trendthemen der Branche. Sie umfasst vier große Cluster: Automation | Engagement | Marketing | Networking

„25 Trends für 2025“ – so ist der Titel der Trendmap Handwerk, die einen Blick in die Zukunft der Branche wirft. Auf der Internationalen Handwerksmesse 2019 wurden die Trendmap Handwerk und sechs Trends daraus vorgestellt.

Entwickelt wurde die Trendmap von Trendforscher Peter Wippermann, Gründer der Trendforschungsagentur Trendbüro, zusammen mit der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, die die Internationale Handwerksmesse veranstaltet.

Vom Einsatz neuer Werkzeuge wie Drohnen, 3-D-Drucker und Cobots über Softwarelösungen für die Optimierung von Betriebsabläufen bis zur Positionierung des eigenen Unternehmens als Marke – das Handwerk hat in den vergangenen Jahren eine spannende Entwicklung erlebt.

Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, erklärt: „Die Internationale Handwerksmesse als Leitmesse für das gesamte deutsche Handwerk, ist immer wieder Bühne für Ideen und Innovationen, auf der Besucher die Trends aus dem und für das Handwerk erleben.

Als führender Messeveranstalter für das Handwerk in Deutschland wollen wir nun einen Schritt weitergehen und gebündelt die wichtigsten Entwicklungen aufzeigen, die das Handwerk in den kommenden Jahren beeinflussen. Durch die Trendmap Handwerk sollen Betriebe erkennen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt, welche Chancen sich daraus ergeben und was sie beachten müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.“